Energieeffizient + Ă–kologisch bauen!

Energieeffizienz beim Haus bauen

Was ist energieeffizientes Hausbauen?

Jeder stellt an sein neues Eigenheim individuelle Anforderungen. Bei der Frage „Wieviel Energie brauche ich nach dem Einzug?“ sind die Wünsche jedoch fast identisch. Natürlich sollen die laufenden Kosten nach dem Bau gering bleiben und Energie soll gespart werden. Auch die Politik, also der Staat, gibt seit Jahren in der Energieeinsparverordnung einige Punkte vor. In diesem Zusammenhang hört und liest man immer wieder von der KfW.

Was ist die KfW?

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, wie die KfW ausgeschrieben heißt, ist die Förderbank der Bundesrepublik Deutschland. Sie hat sich unter andere zur Aufgabe gesetzt, Wohnungsneubau und Wohnungssanierungen zu fördern.

Wie bekomme ich eine KfW-Förderung für meinen Neubau?

Altbauten verschleudern viel Energie durch Wärmeverluste des Mauerwerks
Altbauten verschleudern viel Energie durch Wärmeverluste des Mauerwerks
Ein direkter Kontakt zur KfW ist meist nicht möglich. Die Kredite können von vermittelnden Banken, wie z. B. Ihrer Hausbank, beantragt und an Sie weitergegeben werden. Um die KfW-Förderung zu bekommen, muss man einige Richtlinien einhalten. Dazu stellt die Kreditanstalt für Wiederaufbau verschiedene Richtlinien zur Auswahl. Aktuell fördern sie u. a. den Neubau oder Ersterwerb eines KfW-Effizienzhauses 55, 40 oder 40 Plus. Beim Neubau werden die Bau- und Baunebenkosten sowie die Kosten der Beratung, Planung und Baubegleitung mit Krediten mit besonders günstigem Zinssatz gefördert. Weitere Informationen welche Neubaumaßnahmen genau gefördert werden, erhalten Sie auf der KfW-Homepage .

Bitte sprechen Sie im Vorfeld mit Ihrer Bank ab, ob sich ein KfW-Kredit für Sie lohnt. Gerade in Zeiten der niedrigen Zinsen kann es durchaus sein, dass Ihre Bank Ihnen ein günstigeres Angebot unterbreitet. Klären Sie hier auch die baulichen Anforderungen an Ihrem Neubau ab.


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Was bedeutet KfW-Effizienzhaus 55, KfW-Effizienzhaus 40 und KfW-Effizienzhaus 40 plus?

Das KfW-Effizienzhaus ist kein spezieller Haustyp, sondern ein energetischer Effizienzhausstandard, der das fertige Haus auf Grund des Jahresprimärenergiebedarfs bewertet. Je niedriger diese Zahl ist, umso niedriger der Energiebedarf und umso höher die Energieeffizienz. Will man also Energiekosten sparen und gleichzeitig unser Klima und unsere Umwelt schützen, sollte man auf den Standard KfW 40 oder sogar KfW 40 plus achten. Ein KfW 40 Effizienzhaus darf somit nur 40 Prozent der Primärenergie verbrauchen, wie ein vergleichbares Referenzhaus. Beim KfW 40 Plus Nachhaltigkeitsstandard kommt noch dazu, dass ein wesentlicher Teil des Energiebedarfs vom oder am Gebäude erzeugt werden muss und diese Energie unbedingt für den späteren Verbrauch auch gespeichert werden kann.

Die Standards können dabei mit verschiedenen Maßnahmen eines Gesamtkonzepts erreicht werden. Wir verwenden für die Errichtung von Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus oder einer Doppelhaushälfte bereits Ziegel, die ohne zusätzliche Außendämmung die hohen energetischen Standards für KfW 55, KfW 40 und KfW 40 plus erreichen. Ebenso werden bereits die passenden Fenster verbaut und auch die Dachdämmung ist inklusive. Somit ist von Beginn an ein großer Brocken Ihres Gesamtkonzepts allein mit unserer Massivbauweise geschafft.

Welche Maßnahmen zusätzlich noch notwendig und bei Ihnen sinnvoll und von Ihnen gewollt sind, können wir gerne in einem unverbindlichen und kostenfreien Beratungsgespräch klären. Weitere nachhaltige Maßnahmen sind laut KfW:
  • Holzpelletheizung, Biomasseheizung oder Wärmepumpe
  • Solaranlage für Trinkwassererwärmung
  • Ggf. eine stromerzeugende Anlage auf Basis erneuerbarer Energien auf dem Grundstück, sowie eine stationäre Batterie als Stromspeicher.

Was versteht man unter Primärenergiebedarf?

Energieausweis zur Ermittlung des Endenergiebedarfs
Man muss hier unterscheiden zwischen dem Energiebedarf des Hauses (sog. Endenergiebedarf) und dem Primärenergiebedarf. Der eigentliche Energiebedarf (Endenergiebedarf) enthält die Menge, die für Heizung, Warmwasseraufbereitung, Kühlung und Lüftung des Gebäudes notwendig ist. Zusätzlich kommen beim Primärenergiebedarf noch weitere Faktoren wie z. B. beim Heizöl, der Energiebedarf zur Herstellung und zur Lieferung des Heizöls hinzu. Oder bei Pellets, die Herstellung und Trocknung der Pellets, sowie die Lieferung der Pellets zu Ihnen nach Hause.
Der Gesetzgeber gibt im EnEV (= Energieeinsparverordnung) bewusst den Primärenergiebedarf vor, da dies der „ehrlichere Energiewert“ ist, wenn es um den Energieverbrauch und um die CO2-Bilanz der Energieversorgung geht.
Der Jahresprimärenergiebedarf ist der beschriebene Primärenergiebedarf auf ein Jahr gesehen. Entsprechende Rechnungen werden von der pro:casa Baubetreuung vorab durchgeführt und mit Ihnen besprochen.
Eine detailliertere und gut verständliche Erklärung finden Sie hier: Baustoffwissen.de

Was versteht man unter Energieeffizienzklassen bei Wohngebäuden?

Die Energieeffizienzklasse eines Hauses zeigt auf, wie hoch der Endenergieverbrauch des Hauses und somit die ungefähren jährlichen Energiekosten, im Vergleich zu einem vergleichbaren Referenzhaus, pro qm sind.

Die Energieeffizienzklassen sind seit 2014 wie folgt gestaffelt:
  • A+, weniger als 30 kWh/m²a Endenergiebedarf, weniger als 2 € ungefähre jährliche Energiekosten pro qm Wohnfläche
  • A, 30 kWh/m²a bis unter 50 kWh/m²a Endenergiebedarf, ca. 2 € ungefähre jährliche Energiekosten pro qm Wohnfläche
  • B, 50 kWh/m²a bis unter 75 kWh/m²a Endenergiebedarf, ca. 3 € ungefähre jährliche Energiekosten pro qm Wohnfläche
  • C, 75 kWh/m²a bis unter 100 kWh/m²a Endenergiebedarf, ca. 4 € ungefähre jährliche Energiekosten pro qm Wohnfläche
  • D, 100 kWh/m²a bis unter 130 kWh/m²a Endenergiebedarf, ca. 6 € ungefähre jährliche Energiekosten pro qm Wohnfläche
  • E, 130 kWh/m²a bis unter 160 kWh/m²a Endenergiebedarf, ca. 7 € ungefähre jährliche Energiekosten pro qm Wohnfläche
  • F, 160 kWh/m²a bis unter 200 kWh/m²a Endenergiebedarf, ca. 9 € ungefähre jährliche Energiekosten pro qm Wohnfläche
  • G, 200 kWh/m²a bis unter 250 kWh/m²a Endenergiebedarf, ca. 11 € ungefähre jährliche Energiekosten pro qm Wohnfläche
  • H, über 250 kWh/m²a Endenergiebedarf, 13 € und mehr ungefähre jährliche Energiekosten pro qm Wohnfläche

Was versteht man unter Transmissionsenergieverlust bei Neubauten?

Dieser Wert gibt an, wie viel Temperatur von den Innenräumen nach außen an die Luft oder das Erdreich weitergeleitet wird (transmittiert). Der Transmissionsenergieverlust gibt vereinfacht gesagt an, wie viel Wärmemenge unter bestimmten Bedingungen pro Jahr verloren geht. Mit den von pro:casa verwendeten Ziegeln - oder alternativ mit einer extra Wärmedämmung - kann der Transmissionsenergieverlust deutlich verringert werden.

Welche Energiesparhäuser gibt es?

Was ist ein Passivhaus?

Der Großteil des Wärmebedarfs wird von passiven Energiequellen, wie Sonnenstrahlung, und internen Wärmequellen, wie Abwärme von Haushaltsgeräten und Personen, bezogen. Diese Häuser müssen stark gedämmt und sehr dicht gebaut sein. Meist mit großen Fenstern Richtung Süden und Westen. Es wird hier eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung benötigt. Man spricht von einem Passivhaus, wenn der vorgeschriebene Primärenergiebedarf inkl. Haushaltsstrom von 120 kWh/m² pro Jahr nicht überschritten wird.

Was ist ein Nullenergiehaus?

Dieser Gebäudestandard schreibt vor, dass die eigene Energieerzeugung den externen Energiebezug ausgleicht. D. h. im Jahresmittel muss der eigene Energiegewinn mit der extern benötigten Energie aufgewogen sein. Bei der Energie wird der auch der Haushaltsstrom eingerechnet.

Was ist das Energie-Plus-Haus?

Das Energie-Plus-Haus erzeugt im Jahresmittel mehr Energie als es verbraucht. Bei der Energie wird der auch der Haushaltsstrom eingerechnet.

Was ist das Effizienzhaus Plus?

Das Effizienzhaus Plus erzeugt im Jahresmittel mehr Energie als es verbraucht. Anstatt jedoch wie beim Energie-Plus-Haus den tatsächlichen Haushaltsstrom einzurechnen, wird ein vordefinierter Wert verwendet.

Was ist ein energieautarkes Haus?

Für dieses Haus wird keine externe Energieversorgung benötigt. Die komplette Energie wird vom Haus selbst erzeugt und gespeichert. Notwendig ist dies für spezielle Häuser, wie Schutzhütten, bei denen keine Energieversorgung möglich ist.

Was ist ein Niedrigenergiehaus?

Es gibt keinen Standard oder normierten, definierten Begriff für das Niedrigenergiehaus. Fragen Sie hier explizit nach, welche Energieeffizienzklasse erreicht wird.

Was ist ein 3-Liter-Haus?

Ein 3-Liter-Haus benötigen nur ca. 3 Liter Heizöl / m² pro Jahr, was einem Endenergiebedarf von ca. 30 kWh/m²a entspricht. Das 3-Liter-Haus ist jedoch kein Standard und auch kein normierter Begriff.

Was ist ein EnEV-Gebäude / Referenzhaus?

Das ist kein eigenes Haus, sondern das Referenzhaus, das zur Energiebedarfsberechnung herangezogen wird. Dieser Wert definiert also die Referenz, an dem das eigene Haus gemessen wird.

Was ist das KfW-Effizienzhaus?

Der Begriff Effizienzhaus wurde von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) entwickelt. Ein KfW-100-Haus entspricht einem Neubau rein nach EnEV-Vorgaben. Das KfW 40 Haus benötigt nur 40% des Energiebedarfs im Vergleich zum KfW-100-Haus.

Werden von pro:casa Brandschutz Baustoffe verwendet?

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Spätestens nach dem großen Brandunglück im Grenfell Tower in London ist der Brandschutz auch bei Effizienzhäusern ein wichtiges Thema. Wir benutzen als Baustoff für die Außendämmung den Bellenberger Ziegel. Wir benötigen kein zusätzliches Material für die Außendämmung, wie es beim Grenfell Tower notwendig war. Auch bei der Dachdämmung wird von uns brandhemmendes Material verwendet. Der Brandschutz hat bei uns oberste Priorität und wir beraten Sie gerne im Vorfeld über die Risiken und mögliche Maßnahmen.


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Wie ökologisch bauen?

Neben dem gesunden Wohnklima ist auch ökologisch bauen ein wichtiges Thema für uns. Deshalb haben wir uns beim Hauptbaustoff auch für den Bellenberger Ziegel entschieden. Durch die ökologische Dämmkomponente innerhalb der ökologischen Ziegel, können wir auf Dämmstoffe wie Styropor verzichten. Die weiteren ökologischen Komponenten in Ihrem Haus, hängen von Ihren individuellen Wünschen und Ihrem Budget ab. Gerne beraten wir Sie unverbindlich und kostenfrei.

Wie wertbeständig ist ein pro:casa Effizienzhaus?

Neben dem Standort, der Architektur, der Nutzung sowie der regelmäßigen Pflege und Wartung trägt einen großen Teil die hochwertige Bausubstanz zur Wertbeständigkeit des Gebäudes bei. Optimal verarbeitetes, massives Mauerwerk aus Ziegel garantiert eine sehr lange Wertbeständigkeit über Generationen.

Die Wertbeständigkeit zeigt sich aber natürlich auch in den niedrigen Betriebskosten unserer Häuser, die in unseren Regionen im Wesentlichen aus Heizkosten und Instandhaltung bestehen. Unser gesundes Ziegel Mauerwerk bietet beispielhafte Wärmedämmung mit hoher Einsparung an Heizenergie und zeichnet sich zusätzlich durch geringsten Aufwand für Reparaturen und Instandhaltung an der Bausubstanz aus.
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Reiner Schwald

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